Inbetriebnahme spezieller Vodafone-Repeater

Inbetriebnahme spezieller Vodafone-Repeater

Am 22. Juli 2003 haben wir die Inbetriebnahme spezieller Repeater-Standorte für die Vodafone Rt. abgeschlossen. Diese speziellen Repeater-Stationen (Donor- und Remote-Einheit) wurden von unserem schwedischen Partner AVITEC AB zu Testzwecken geliefert. Durch Aufbau und Inbetriebnahme der Standorte haben wir die fehlende Abdeckung für die nächste Ortschaft Miklósfa von Nagykanizsa aus sichergestellt. Wir hoffen, dass der Einsatz dieser vorteilhaften Lösungen den künftigen Abdeckungserfolg von Vodafone unterstützen wird.

Kosteneffiziente Abdeckung! • Das Dilemma des Betreibers: Netze müssen rasch und mit begrenztem Budget aufgebaut werden, wobei der Fokus auf der Abdeckung und nicht auf der Kapazität liegt. Lösung: Frequenzumsetzende Repeater – Kostengünstige Alternative zu Basisstationen – Einfachere Standortakquise – Keine Kosten für Übertragung, Richtfunkstrecke usw. – Geringere Größe und geringerer Leistungsbedarf – Abdeckung in ländlichen und städtischen Gebieten sowie in Gebäuden (keine Sichtverbindung erforderlich) – Schneller Netzaufbau

Einsatz der Software „Repeater Maintenance Console" • Windows-basierte Oberfläche • Live-Anzeige aller gemessenen Parameter • Detaillierte Verkehrsinformationen • Detailliertes Alarmprotokoll • Möglichkeit zum Wechsel in den Terminalmodus (Kommandomodus) für erweiterte Fehleranalyse • ÄUSSERST EINFACHE BEDIENUNG! Mit der Element-Manager-Software von Avitec wird der Fernzugriff für das Personal des Betreibers aus dem OMC des Betreibers ermöglicht. In einem Beispiel für die Autobahnabdeckung speist eine zweisektorige BTS zwei frequenzumsetzende Repeater, von denen jeder einen Bereich vergleichbar mit einer Basisstation abdeckt. Zusätzliche Kapazität ist nicht erforderlich – Ziel ist es, aus der einen BTS mit einem einzigen Übertragungsanbindungspunkt (Richtfunkstrecke oder Festleitung) die maximale Abdeckung zu erzielen. Der frequenzumsetzende Repeater kann sogar so konfiguriert werden, dass er zwei BCCHs – jeweils in eine Richtung – erneut aussendet, wodurch das Abdeckungsgebiet von einem Standort aus weiter erweitert wird. Da die Anforderungen an die Antennenisolation für frequenzumsetzende Repeater äußerst gering sind, können am Remote-Standort Rundstrahlantennen eingesetzt werden, um eine sehr gute Abdeckung zu erzielen.

Kostengünstige Abdeckung bei geringem Verkehr mit frequenzumsetzenden Repeatern Das Beispiel zeigt die Abdeckungserweiterung in einem Gebiet mit geringem Verkehrsaufkommen mittels Frequenzverschiebung.

Eine zweisektorige BTS wird mit zwei frequenzumsetzenden Repeatern erweitert. Beide Donor-Einheiten sind am Basisstationsstandort montiert und über Richtkoppler mit der Basisstation verbunden. Jeder Repeater verfügt über unterschiedliche Link-Frequenzen und sendet dann die Frequenz des gegenüberliegenden Basisstationssektors aus, wodurch Interferenzen oder Mehrwegeprobleme minimiert werden. Zwischen dem Abdeckungsbereich des Repeaters und dem Abdeckungsbereich der benachbarten Basisstation erfolgt ein normaler Handover. Da die Installation frequenzumsetzender Repeater keine sehr hohe Antennenisolation erfordert, sind die Anforderungen an den Remote-Standort sehr moderat.